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Monina83
Beiträge: 57 | Zuletzt Online: 25.07.2015
Name
Monika Schulze
Hobbies
lesen, lesen, lesen, bloggen, kochen, Freunde treffen, Kino
Registriert am:
26.12.2013
Geschlecht
weiblich
    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Egal wohin - Franziska Moll" geschrieben. 22.03.2015

      Inhalt:

      „Jo zählt die Tage, bis sie nach Kreta auswandern kann – endlich 18 Jahre alt, endlich unabhängig, endlich frei.
      In Kreta möchte sie ein neues Leben anfangen, mit Koch, ihrem Kumpel aus dem Restaurant, in dem sie kellnert. Doch als dieser verschwindet, sieht Jo, dass Koch nicht der einzige Mensch ist, dem Jo am Herzen liegt. Der unscheinbare, geradezu unsichtbare Amar ist es, der sich nun um Jo kümmert, bei ihr bleibt, egal, wie sehr sie ihn von sich stößt. Der ihr die Schönheit des Lebens zeigt, wie nur er sie sehen kann.“
      (Quelle: http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/egal_wohin-7364/)

      Jo möchte weg. Weg von ihren Eltern, ihrer Vergangenheit, ihrem Leben. Gemeinsam mit Koch, ihrem einzigen Freund aus dem Restaurant, in dem sie jobbt, will sie nach Kreta auswandern und dort ein eigenes Restaurant eröffnen. Sie sparen jeden Cent und Jo lernt schon Griechisch und zählt fleißig die Tage.

      Doch kurz bevor Johanna 18 Jahre alt wird verschwindet Koch spurlos ohne ein Wort. Jo glaubt fest daran, dass er rechtzeitig zurückkommt. Doch je näher der Tag ihrer Abreise kommt, desto unruhiger wird das Mädchen. Wie gut, dass Amar da ist. Amar, der so still und unscheinbar ist. Amar, dem Koch heimlich das Kochen beigebracht hat. Amar, der selbst ein Geheimnis hat … .

      Meine Meinung:

      Das Buch beginnt mit einem Kapitel, das mit „Noch elf Tage“ überschrieben ist. Man lernt Jo und Koch kennen und erlebt sofort die besondere Beziehung zwischen den beiden mit. Koch scheint nicht nur ein besonderer Freund, sondern auch eine Art Vorbild für Jo zu sein. Er nimmt sie so, wie sie ist. Mit ihrer Eigenart, mit ihrer Vergangenheit. Schnell wird auch klar, dass in ihrer Vergangenheit etwas Schreckliches passiert sein muss, denn man begleitet die Protagonistin zu einem Termin bei ihrem Psychologen und erfährt, dass sie statt in der Luxusvilla ihrer Eltern, lieber im Schuppen wohnt. Doch die Autorin Franziska Moll lässt einen lange im Dunkeln und gibt durch Gedichte an den Kapitelanfängen nur kleine Hinweise darauf, was für einen Schicksalsschlag Jo erleben musste, was auch der Grund dafür ist, dass sie unbedingt gemeinsam mit Koch auswandern möchte.

      Ich muss gestehen anfangs wusste ich nicht so recht, was ich von dieser Geschichte halten sollte. Man erlebt eine Protagonistin, die mit ihrem alten Leben eigentlich schon abgeschlossen hat, die sich allem gegenüber verschließt und sogar vor kleinen kriminellen Handlungen nicht zurückschreckt. Sie ist nicht gerade eine Sympathieträgerin und trotzdem war ich sehr neugierig, was dazu geführt hat, dass Johanna sich so abschottet und nur noch Koch an sich heranlässt.

      Der Schreibstil der Autorin hat mich dabei total überrascht. Die gesamte Geschichte ist in Ich-Form aus Sicht der Protagonistin erzählt und doch kann man die Gefühle von Jo eher zwischen den Zeilen, als direkt lesen. Häufig zitiert sie Koch und gibt seine Lebensweisheiten wieder oder übersetzt wichtige Worte und Phrasen ins Griechische. So bekommt man einen kleinen Einblick, was für sie wichtig ist und dass sie doch nicht so taff und abgebrüht ist, wie sie sich anderen gegenüber gibt. Und obwohl ich Jo ein Stück weit verstehen konnte, fand ich es doch auch irgendwie traurig, dass sie sich nicht wirklich öffnet, sie ihre Vergangenheit nicht verarbeitet, sondern vor ihr davonlaufen möchte.

      Als Koch schließlich verschwindet scheint Jo erst einmal ganz allein zu sein und wird noch härter gegenüber ihrer Umwelt. Doch Amar schafft es mit kleinen Gesten sich in ihr Herz zu schieben. Aber wer jetzt eine Liebesgeschichte erwartet, der wird enttäuscht sein, denn hier geht es weniger um Liebe, als um Vertrauen und darum, sich überhaupt auf eine andere Person einzulassen.

      Lange Zeit fragt sich der Leser, warum Koch verschwunden ist, ob er Jo einfach im Stich gelassen hat oder ihm etwas passiert ist. Diese Spannung erhält die Autorin bis zum Ende aufrecht. Zwar machen sich Jo und Amar auf die Suche nach des Rätsels Lösung, doch erst am Schluss des Buches wird aufgelöst, was wirklich passiert ist und dieses Ende kam für mich doch sehr überraschend. Aber ich muss gestehen: Ich liebe es. Denn während mich die gesamte Geschichte sehr traurig gestimmt und mich irgendwie in einer düsteren Stimmung zurückließ, zeigte mir das Ende doch wieder etwas Hoffnung.

      Fazit:

      Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Kost. Zwar kann man die Gefühle meist nur zwischen den Zeilen herauslesen, doch trotzdem bedrückt einen das Schicksal von Jo und ihr Umgang mit ihrem Leben stimmte mich eher traurig. Der Schreibstil von Franziska Moll passt perfekt zur Geschichte und obwohl Jo eine verschlossene Protagonistin ist, die lieber vor ihrem Leben davonläuft, als es in die Hand zu nehmen, kommt mit Koch und Amar doch ein Stückchen Hoffnung in die Geschichte.

      Insgesamt hat mich dieses Buch sehr nachdenklich gestimmt, tief berührt, aber auch irgendwie traurig gemacht.

      Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 22.03.2015

      Ich hab das Buch auch gelesen und jetzt endlich die Rezension dazu geschrieben. Der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr außergewöhnlich, aber irgendwie hat mich das Buch auch traurig gestimmt. Meine Rezension stell ich heut noch hier im Forum ein.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 04.03.2015

      Mein Buch ist heut angekommen und ich freu mich schon total aufs lesen. Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein darf :)

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 17.02.2015

      Oh das Buch klingt toll, da versuch ich doch gleich mal mein Glück und bewerbe mich dafür :) Wo finde ich denn die Leseprobe?

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "4. Abschnitt: Noch 2 Tage bis Seite 186 (Ende)" geschrieben. 17.02.2015

      Ich finde es wirklich toll, dass es Lesungen an Schulen zu diesem Buch geben wird.

      Ihr habt ja schon wichtige Stelle herausgesucht und ich finde sowohl die Stelle mit dem Lästern, als auch die mit der Magersucht sehr wichtig. Was mich auch noch besonders berührt hat, waren die Zwangsstörungen von Line. Wie sie ihren Tag minimal plant und Panik bekommt, wenn etwas mal nicht nach Plan läuft. Ich finde darüber kann man auch super diskutieren. Was sind mögliche Ursachen dafür? Wo bekommt Line Hilfe? Die Verknüpfung mit der Psychologie finde ich super, vor allem auch, um aufzuzeigen, dass man nicht "verrückt" ist, nur weil man sich Hilfe holt.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "4. Abschnitt: Noch 2 Tage bis Seite 186 (Ende)" geschrieben. 15.02.2015

      Ich konnte auch nicht aufhören, bevor ich nicht mit dem Buch fertig war.

      Anfangs muss ich zugeben war ich etwas enttäuscht, dass es die Begegnung zwischen Line und Anton nicht wirklich gegeben hat. So vieles bleibt einfach offen, aber das passt irgendwie zu der Geschichte.

      Die Entwicklung von Line und Anton ist wirklich sehr erstaunlich und ich fand es richtig klasse, wie Line immer selbstbewusster wurde und schließlich sogar Bastian einen Korb geben und ganz normal mit Anton umgehen konnte. Und ja, es ist wirklich mutig, wie sie beschließt auszuziehen und ihre Schwester Anna bei ihrem Vater zurückzulassen. Das war sicher keine leichte Entscheidung, umso größeren Respekt hat sie von mir.
      Auch Anton wehrt sich gegen seine Mutter und hilft seiner Schwester sich ihrer Krankheit zu stellen. Schön fand ich auch, dass der Vater sich schließlich auf die Seite seiner Kinder stellt.

      Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut, obwohl es meiner Meinung nach zu wenige Seiten hat. Es ist eher eine Kurzgeschichte, vieles wird nur angerissen, bietet aber so auch Platz für eigene Gedanken.

      Ich freu mich wirklich sehr, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen und dieses schöne kleine Buch kennenlernen durfte.
      Jetzt bin ich mal gespannt, was die anderen noch beitragen werden und freu mich auf die anderen Meinungen.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "3. Abschnitt: Noch 7 Tage bis Seite 153" geschrieben. 15.02.2015

      Ich finde Lines Entwicklung auch toll. Es ist so schön zu sehen, wie sie endlich beginnt ihr Leben in die Hand zu nehmen, wie sie auch einmal schöne und unerwartete Dinge erlebt und besonders toll fand ich auch, dass der Kuss von Bastian dann doch nicht das war, was sie sich erwartet hatte. Manchmal sind Traum und Wirklichkeit eben zwei verschiedene Dinge. Bin mal gespannt, wie es mit ihr weitergeht.

      Und auch Anton hat es endlich geschafft sein Leben zu seinem Besseren zu verändern. Er schafft es für Vera da zu sein, ihr Hilfe und Halt zu bieten und löst sich auch endlich von Nadine und der Vorstellung, dass er ohne sie nichts mehr ist. Wie wird es wohl sein, wenn er erfährt, dass das Mädchen, dass ihm geholfen hat, ausgerechnet Line ist, die er immer verspottet hat?

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "2. Abschnitt: Noch 12 Tage bis Seite 105" geschrieben. 15.02.2015

      Ja Nicole, ich würd auch schon lange mal am Bach hinter einer Hecke warten und neugierig gucken, wer die Briefe abholt

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "2. Abschnitt: Noch 12 Tage bis Seite 105" geschrieben. 15.02.2015

      Ich musste einfach schon weiterlesen, weil mich das Buch irgendwie nicht losgelassen hat.

      Mir gefällt es total gut, wie Line immer ihre Reclam-Hefte befragt und die Sätze irgendwie immer wie die Faust aufs Auge passen. Und langsam merkt man auch eine Entwicklung bei ihr. Sie will nicht mehr einfach nur weg, sondern (Dank Antons Briefen) überlegt, wie sie etwas verändern könnte ohne wegzulaufen. Das finde ich total schön. Ich hoffe wirklich für sie, dass sie ihren Mut weiter behalten und einen Weg für sich finden kann.

      Von Anton weiß ich noch nicht so recht, was ich halten soll. Ich finde es toll, dass er aufwacht und versuchen will seiner Schwester zu helfen. Aber andererseits finde ich es erschreckend, wie er von Line denkt und dass er sich nie mit ihr abgeben würde. Selbst als Bastian positiv von ihr spricht, kann er, aus Angst ausgeschlossen zu werden, nicht über seinen Schatten springen und zugeben, dass auch er die neue Frisur von Line gut findet. Das ist wirklich erschreckend, wenn auch sehr realistisch.

      Ich bin wirklich gespannt, ob die beiden am Ende erfahren, wer die Briefe geschrieben hat und wie sie dann miteinander umgehen werden. Ich denke, sie können nur so offen zueinander sein, weil sie nicht wissen, dass sie sich auch im echten Leben können. Manchmal ist es eben einfacher, sich einem Fremden anzuvertrauen, ohne Angst haben zu müssen, was dieser nach einer solchen Offenbarung von ihm hält.

      Irgendwie hat mich dieses Buch inzwischen doch sehr in seinen Bann gezogen. Die Briefe machen inzwischen doch sehr nachdenklich und verleihen der Geschichte Tiefgang. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "1. Abschnitt: Noch 17 Tage bis Seite 52" geschrieben. 15.02.2015

      Was mir sehr gut gefällt ist, dass man auch sieht, dass Antons Familie auch unter der Krankheit seiner Schwester leidet. Meist wird ja da nur die Sicht von den Kranken selbst erwähnt und wie schwer es für sie ist. Doch im Grunde leidet doch die ganze Familie darunter und das kommt hier in diesem Buch meiner Meinung nach sehr gut rüber, ohne dass es übertrieben wirkt.

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "1. Abschnitt: Noch 17 Tage bis Seite 52" geschrieben. 15.02.2015

      Also ich muss auch zugeben, dass ich etwas anderes erwartet habe. Unter "Briefen" verstand ich so richtig seitenlanges Geschreibsel, aber das sind ja nur kurze Notizen. Die Idee gefällt mir insgesamt sehr gut, aber irgendwie hat die Geschichte für mich noch nicht genug Tiefgang. Alles ist irgendwie nur so kurz angerissen und ich kann mir noch nicht wirklich ein Bild vom Geschehen machen, das es für mich zu oberflächlich ist.

      Schön finde ich, dass man sowohl Lines, als auch Antons Sicht erfährt, aber dadurch, dass alles in der 3. Person geschrieben ist, fehlen mir ein wenig die Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Natürlich kann man sie zwischen den Zeilen schon herauslesen, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn das Buch in der Ich-Form geschrieben wäre.

      Und ich finde auch, dass es sehr viel Zufall ist, dass ausgerechnet Anton, der selbst keine einfache Familiengeschichte hat, die Briefe findet. Das ist schon arg konstruiert.

      Na ja, mal sehen, wie es weitergeht ...

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Teilnehmerliste" geschrieben. 15.02.2015

      Mein Buch ist auch angekommen und ich werde heute noch damit beginnen :)

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Teilnehmerliste" geschrieben. 31.01.2015

      Wow, das Buch klingt ja wirklich toll! Da will ich mich doch auch gleich noch um eines der Freiexemplare bewerben und hoffe, dass ich bei dieser tollen Leserunde dabei sein darf

      Liebe Grüße,
      Moni

    • Monina83 hat einen neuen Beitrag "Legend: Berstende Sterne - Marie Lu" geschrieben. 05.08.2014

      Inhalt:

      „Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ...“
      (Quelle: http://www.loewe-verlag.de/titel-1-1/leg...de_sterne-7168/)

      Day und June haben sich seit Monaten nicht gesehen oder gesprochen, denn June arbeitet als Princeps-Anwärterin bei Anden und Day kümmert sich vor allem um seinen kleinen Bruder Eden.

      Doch plötzlich ruft June bei Day an. Sie hat eine schwierige Aufgabe vor sich: Sie muss Day bitten, das zu opfern, was ihm am Wichtigsten im Leben ist, denn nur so lässt sich ein Krieg verhindern.

      Day muss sich entscheiden: Opfert er den Menschen, der ihm am meisten bedeutet oder weigert er sich und stürzt damit die ganze Republik in einen Krieg und damit Tausende in den Tod.

      Meine Meinung:


      Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte einzutauchen. Band 2 war schon eine Zeitlang her und es gab nicht genug Rückblicke, um mich an alles genau erinnern zu können. Doch schnell hat mich Marie Lu wieder gepackt und ich erfuhr, abwechselnd aus Sicht des jeweiligen Protagonisten, wie es Day und June die letzten Monate ergangen ist.

      Ich fand es zwar sehr schade, dass die beiden so lange keinen Kontakt hatten, doch zum Glück änderte sich das ja sehr schnell wieder und ich konnte erneut miterleben, wie sich die beiden zueinander hingezogen fühlen und ihre Liebe durch die äußeren Umstände und ihre Vergangenheit doch keine Chance hat. Ich finde, es ist der Autorin Marie Lu sehr gut gelungen, dieses ständige Gefühlschaos in die eigentliche Geschichte einzubetten, ohne dass es zu viel Drama ist oder anfängt zu nerven.

      Zusätzlich zu den ganzen Emotionen hängt eine neue Bedrohung über der Republik: Die Friedensverhandlungen mit den Kolonien scheitern und ein Krieg droht. Dadurch wird jede Menge Spannung aufgebaut, die sich immer weiter steigert und den Leser schließlich an den Seiten kleben lässt. Zusätzlich schreitet Days Krankheit immer weiter fort, so dass man um sein Leben bangen muss, was die Nerven des Lesers zusätzlich bis zum Zerreißen spannt. Ich wollte also immer weiter und weiter lesen, bis ich schließlich beim großen Showdown angelangt bin, der mir noch einmal alles abverlangt hat und mich atemlos zurücklies.

      Das Ende des Buches hat mich dann wirklich sehr überrascht. Es ist so anders als erwartet und doch passte es super zu dem Buch und machte aus dieser Dystopie noch einmal etwas ganz Besonderes.

      Sehr gut gefiel mir nach wie vor der Weltenentwurf von Marie Lus Dystopie. Dieser wird in diesem dritten Band auch noch weiter ausgebaut und breitet sich auf internationaler Ebene aus, in dem man nicht nur erneut einen Einblick in die Begebenheiten der Republik und der Kolonien erhält, sondern eine neue Gesellschaft kennenlernt, die ebenso kritisch hinterleuchtet wird. So brachte das Buch mich dazu, über die verschiedenen Zukunftsszenarien nachzudenken und zu überlegen, welche Gesellschaftsform ich bevorzugen und wofür ich kämpfen würde.

      Fazit:

      Auch der dritte Band von Marie Lus „Legend“ konnte mich wieder vollauf überzeugen und geradezu begeistern. Day und June brachten mich erneut dazu, mit ihnen mitzufiebern und mir für die beiden ein Happy End zu wünschen. Das düstere Zukunftsszenario und die ständig steigende Spannung ließen mich förmlich an den Seiten kleben und das überraschende Ende machte diese Reihe schließlich zu etwas ganz Besonderem und somit zu einem echten Highlight.

      Für jeden, der Dystopien mag, ist „Legend“ ein absolutes Muss.

      Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Empfänger
Monina83
Betreff:


Text:
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