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BeBubbly
Beiträge: 61 | Zuletzt Online: 18.11.2016
Name
Natalie S.
Registriert am:
17.09.2013
Geschlecht
weiblich
    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Hourglass - Das Ende der Zeit von Myra McEntire" geschrieben. 18.06.2015

      Man merkt schon nach wenigen Seiten, dass die Protagonistin Hallie eine sehr aufbrausende Person ist, die zugleich eine starke Persönlichkeit hat. Und als man Hallie besser kennenlernt, vor allem in der Zeit nachdem Dune dazukommt, merkt man aber auch schnell, dass sie sich nicht immer so stark fühlt, denn sie musste im Leben viele Verluste verarbeiten. So hat sie auch nie richtige Freunde gehabt und musste sich früh von ihrer Mutter, die sich nur für sich selbst interessiert, lossagen.
      Auch Dune ist hat eine markante Persönlichkeit, doch scheint er insgesamt weicher, was jedoch nicht heißen soll, dass er Hallie nicht die Stirn bieten kann.
      So sind auch die Auseinandersetzungen und mentalen Kämpfe der beiden ein toller Einstieg, der mich mehr als nur einmal zum schmunzeln gebracht hat Aber auch ansonsten hat die Autorin, wie schon in den Vorgängern, eine tolle Atmosphäre zwischen den beiden Protagonisten geschaffen. Denn das Misstrauen kurz nach dem Kennenlernen, als Hallie ahnt, dass Dune nicht nur irgendein Bodyguard ist, schwindet langsam dahin, bis sich Dune und Hallie komplett öffnen und Vertraute ineinander finden. Zu dieser Zeit hört Hallie auch auf ihre Gefühle hinter einer Mauer zu verstecken, was ihrer Entwicklung sehr zu Gute kommt. Das Vertrauen zwischen den beiden festigt sich mit jedem Tag und ist somit ist auch die enge Beziehung der beiden nicht etwa über Nacht da, was den Gefühlen Authentizität verleit.
      Alle anderen schon bekannten Charaktere, wie zum Beispiel Emerson, die man in den Vorgängern so lieb gewonnen hat, kommen hier ziemlich kurz. Dazu kommt, dass man nur wenige neue Charaktere kennen lernt und so das Angebot an Persönlichkeiten nicht sonderlich groß ist, worüber einen die Intensivität der Protagonisten jedoch etwas hinwegtröstet.
      Fasziniert haben mich vor allem, wie in den Bänden davor, die Zeitrisse, die nun zwar nur noch schnell über die Bühne gehen, aber sehr intensiv sind, da man sich diese nicht mehr von außen ansieht, sondern sich mittendrin befindet. So fühlt man als Leser noch mehr mit der Protagonistin mit und auch mit den Zeitlosen mit.
      Die Handlung selbst besteht ebenfalls aus Auf und Abs, denn die Autorin baut immer wieder eine fesselnde Spannung auf, die sie meistens doch recht schnell wieder auflöst. Jedoch ist das Buch gut strukturiert und überfordert einen nicht mit einer Flut an Ereignissen, sondern lässt dem Leser Zeit zum Verarbeiten der neusten Ereignisse und Fakten. So bietet auch das Finale etwas mehr Durchhaltevermögen und auch einiges an nervenaufreibender Spannung.
      Jedoch ist auch die Suche nach allen Antworten zum Infinityglass spannend an sich, denn obwohl wir nun erfahren, was bzw. wer das Infinityglass ist, gibt es noch einige Rätsel darum, z.B. was Hallie kann und wie sie die Zeit wieder in Ordnung bringen kann.

      Fazit
      Die Autorin bietet hier, meiner Meinung nach, ein Finale, dass nicht zu unterschätzen ist, denn der rote Faden führt den Leser sicher durchs Buch, während er mit Hallie ein Gefühlschaos, dass sich langsam anbahnt, erlebt und nicht so leicht zu entwirren ist. Vor allem sticht hier die aufgebaute Atmosphäre hervor, die einen besonders mit den Protagonisten mitfühlen lässt.
      Deshalb sollte man sich diesen Reihenabschluss nicht entgehen lassen, wenn man die gefühlvolle, aber auch gefühlsgeladene Atmosphäre noch einmal genießen will, bevor man sich von den Charakteren endgültig verabschiedet. Vielleicht kann man dann auch über die wenigen, und schnell abschwellenden, Spannungsmomente zu Beginn und im Mittelteil des Buches, wie auch über das Fehlender Charaktere, die man in den ersten beiden Büchern so lieb gewonnen hat, hinwegsehen.

      Hier* findet ihr die ganze Rezension.

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Marias letzter Tag - Alexandra Kui (ab 14 J.)" geschrieben. 02.04.2015

      'Kumulonimbus.' (Erster Satz)
      Lou hat kein leichtes Leben, denn wie ihre Familie hat sie vor so ziemlich allem Angst. Im Gegensatz zu ihrer Freundin Maria, die vor nichts Angst zu haben scheint. Doch dann wird diese von einem Zug erfasst und alle Sprechen von einem Selbstmordversuch und der Grund dafür soll die Angst vor Brustkrebs, unter dem ihre Mutter leidet, sein.
      Aus diesem Grund beschließt Lou sich ihren Ängsten zu stellen und es der ganzen Welt zu zeigen. Es schließen sich hunderte Jugendliche an, aber Lou verliert die Kontrolle über die Mutproben, die sich wie ein Lauffeuer im Netz verbreiten.


      Rezension
      Das Buch beginnt unglaublich spannend, den der Prolog ist durch seine Kulisse nicht nur aufreibend, sondern endet auch abrupt. Schon deshalb will mal unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie es zum Prolog kam und wie es danach weitergeht. Leider ist schon kurz danach nichts mehr von der Spannung übrig und man hat es plötzlich statt mit tosenden Gewittern mit Lous Alltag zu, oder auch mit ihren alltäglichen Sorgen und Ängsten, zu tun. Ein Ausgleich dazu ist natürlich die strahlende Maria, deren tollen Seiten man leider nicht kennenlernen kann.
      Aber auch Lous gute Seiten haben mir gefehlt, denn sie scheint von Anfang an so mit sich beschäftigt zu sein, dass sie nicht erkennt, dass ihre Freundin nicht so glücklich ist, wie es scheint. Aber das Problem ist hier wohl eher, dass Lou sich auch nicht auf ihre Gefühle einlässt oder einlassen kann. Sie ist natürlich zutiefst betroffen, als sie erfährt das Maria im Krankenhaus liegt, aber sie kann sich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich damit auseinandersetzen. Und genau das macht sie unsympathisch, nicht etwa, dass sie viele Jugendliche zu dämlichen Mutproben animiert, sondern dass sie sich mit ihren eigenen Gefühlen nicht auseinandersetzen kann und in Selbstmitleid versinkt.
      Der Schreibstil dagegen ist sehr einfach gehalten und lässt sich daher relativ einfach und locker lesen. Dabei hätte ich mir gerade für die waghalsigen Sachen ein bisschen mehr Dramatik, was die Wortwahl und den Schreibstil angeht, gewünscht. Denn meiner Meinung nach kamen diese riskanten Momente für mich nicht so rüber, wie sie von der Autorin vielleicht beabsichtigt waren. Es schien gerade so, als würde Lou das alles gar nicht ernst nehmen, was mich, als Leser besonders nachdenklich gemacht hat.
      Insgesamt waren es meiner Meinung nach auch unterm Strich zu wenig Mutproben, für einen Haufen Ängste, die Lou zu Beginn des Buches angedeutet hat. So plätschert die Handlung, ohne Vorankommen, vor sich hin und es passiert, wider erwarten, fast nichts Schockierendes.
      Erst zum Schluss hin nimmt das Buch die Wendung mit eben den Reaktionen, die ich erwartet habe und voll und ganz nachvollziehen kann. Denn das Problem, welches die Autorin hier bewusst anspricht ist eines der Probleme, die zwar in der Gesellschaft präsent sind, aber dennoch in den Medien untergehen. Und trotz toller Beweggründe, seitens der Autorin, hätte ich mir einfach mehr als die wenigen Metaphern, von der Umsetzung dieser Idee gewünscht. Zudem hat mir einfach dieser entscheidende Punkt gefehlt, der mich zum aktiven Nachdenken über dieses Thema anstachelt, stattdessen sind meine Gedanken nur kurz an dem Problem vorbeigeglitten.


      Fazit
      Das Problem, das die Autorin anspricht, sollte auf jeden Fall mehr Beachtung bekommen, jedoch regte das Buch zumindest nicht wirklich zum Nachdenken an, da es an der Umsetzung happert. Zum einen gab es keinen Charakter, der mir von Anfang an sympathisch war. Auch die Spannung existiert praktisch nur im Prolog und flackert durch die wenigen dramatischen Szenen nur kurz immer mal wieder auf. ,
      Alles in allem hätte ich einfach mehr Gefühl, Spannung und mehr Tiefe erwartet, die meiner Meinung nach nicht geboten wurden.

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 18.03.2015

      Meine Rezension ist jetzt auch online :)

      Die Buchspringer - Mechthild Gläser (ab 12 J.)

      Nochmal vielen Dank dafür, dass ich es lesen durfte!

      Grüße Natalie.

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Die Buchspringer - Mechthild Gläser (ab 12 J.)" geschrieben. 18.03.2015

      'Will rannte.' (Erster Satz)
      Nach einem furchtbaren Schuljahr flüchten Amy und ihre Mutter Alexis nach Stormsay, wo Amy's Familie wohnt. Doch es gibt einen Grund wieso Alexis vor Amy's Geburt Hals über Kopf von dort geflohen ist.
      Und schon bald erfährt Amy den Grund, denn nun muss sie ihre Ausbildung zur Buchspringerin antreten. Das heißt, sie muss alles für sie mögliche tun, um die Buchwelt zu beschützen, was aber nicht so einfach ist, weil jemand drauf und dran ist diese verborgene Welt komplett auf den Kopf zu stellen.

      Rezension
      Der mir schon aus 'Stadt aus Trug und Schatten' bekannte, immer noch sehr leichte Schreibstil, ließ mich auch dieses Mal schnell in die Geschichte eintauchen. Aber vor allem war es die Neugier, die mich dazu brachte das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Denn man wird als Leser direkt ins Geschehen geworfen und kann die ganze Situation nur schwer einschätzen. Und schon wenige Seiten später kommen weitere Geheimnisse dazu, die nicht nur Amy, sondern auch mich als Leser auf die Folter gespannt haben.
      Sobald diese jedoch geklärt sind, erschafft die Autorin geschickt einen neuen Spannungsbogen, denn zu diesem Zeitpunkt fängt Amy mit dem buchspringen an und erlebt Klassiker wie 'Das Dschugelbuch' und 'Stolz und Vorurteil' auf eine ganz andere Art und Weise.
      Jedoch muss ich hier anmerken, dass ich gehofft hatte, dass man viel mehr von den Büchern, die Amy jeden Tag begleiten aufschnappt, damit ich eventuell sogar Lust darauf bekomme mir einige dieser Bücher genauer anzusehen, was leider nicht unbedingt der Fall war.
      Natürlich kann man dies auch als positiv wahrnehmen, da die Bücher selbst nicht die Haupthandlung an sich reißen und die Autorin wert auf ihre eigene Geschichte legt, jedoch hätte ein klitzekleines bisschen mehr von ihnen nicht geschadet, denn auch die wichtigen Charaktere aus den Büchern , wie der junge Werther, hätten ein wenig mehr Tiefe zeigen können.
      Dagegen war Amy ein sehr willensstarker, aber auch sturer Charakter und hat so schon zu Beginn den ein oder anderen Sympathiepunkt gesammelt. Dafür war sie meiner Meinung nach auch der Charakter, der am meisten Tiefe gezeigt hat und einem ans Herz wachsen konnte. Selbst Will, der ebenfalls tolle Grundzüge aufweist, schien neben ihr gerade zu blass.
      Wo man mehr von den Charakteren erwarten hätte können, durfte man jedoch langsame Entwicklungen zwischen Beziehungen und später auch die Stärke einiger neuer und alter Beziehungen erleben. Wobei die Handlung dennoch nicht in den Hintergrund gedrängt wurde, sondern stets präsent war und stehts einem roten Faden folgte, ohne lange abzuschweifen.
      So war auch das Ende der Geschichte auf jeden Fall würdig, denn der Showdown zum Schluss reißt noch einiges aus und lässt die leichte Spannung, die während dem ganzen Buch herrscht, rasant steigen. Dabei wurde ich schlussendlich etwas verdutzt von dem, viel zu kurz vorkommenden, Showdown zurückgelassen.

      Fazit
      Obwohl ich ziemlich schnell mitten im Geschehen war und es genossen habe mit Amy und Werther ('Die Leiden des jungen Werther') durch die Welt der Bücher zu reisen, hat es mir leider oft an der Umsetzung der Idee gefehlt. Zum einen wurden die meisten Bücher nur kurz angeschnitten, obwohl ich gerne mehr erfahren hätte und zum anderen waren die Charaktere nicht so tiefgehend, wie ich es von der Autorin gewohnt bin.
      Der Unterhaltungswert war jedoch auf jeden Fall gegeben, denn vor allem zum Schluss hin ist die Spannung auf ein Maximum gestiegen, so dass das Ende wie im Nu verging.
      Das heißt, wenn ihr auf der Suche nach einem unterhaltsamen, aber leicht verdaulichen Buch seid und zudem literaturbegeistert seid und ein wenig in die Klassiker schnuppern wollt, könnt ihr in jedem Fall zu diesem Buch greifen und ein paar schöne Stunden mit Amy verbringen.

      Hier* findet Ihr die ganze Rezension.

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Love Letters to the Dead - Ava Dellaira" geschrieben. 12.03.2015

      'Lieber Kurt Cobain, wir haben gerade Englisch und sollen einen Brief an eine berühmte Persönlichkeit schreiben, die schon verstorben ist.' (Erster Satz)
      Es ist das erste Highschooljahr für Laurel, als sie die Aufgabe bekommt einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit zu schreiben. Laurel wählt Kurt Cobain, jedoch ist dieser Brief nicht das Ende, sondern der Anfang einer Reihe von Briefen an die unterschiedlichsten verstorbenen Personen, die ihr in ihrem Alltag begegnen, und die alle eine Gemeinsamkeit mit ihrer Schwester May haben. Sie alle sind früh gestorben. Doch durch diese Briefe findet Laurel zu sich selbst und versucht mit dem Tod ihrer Schwester abzuschließen.


      Rezension
      Da das Buch aus vielen einzelnen Briefen aufgebaut ist, die zum größten Teil sehr persönlich und durch ihre Einfachheit und Leichtigkeit sehr natürlich sind, findet man ziemlich schnell in die Geschichte. Und obwohl oft auch Informationen über die Persönlichkeiten, an die die Briefe gerichtet sind, eingestreut werden, lenken diese nicht von der Haupthandlung ab, sondern erinnern an den besonderen Erzählstil, den die Autorin hier gewählt hat.
      Natürlich ist Laurels erster Brief nicht gleich außerordentlich tiefgründig, sondern vielmehr erzählend, was ihr gegenwärtiges Leben betrifft. Dadurch fällt es zunächst schwer eine Beziehung zu Laurel aufzubauen, dies wird durch ihren Rückzug auf ihrem sozialem Umfeld noch verstärkt, man merkt förmlich, dass sie sich auf keine Beziehungen einlassen will. Und dies macht sie nicht gerade sympatisch, auch ihr Umfeld, als ihre Eltern und ihre Tante erscheinen zu Beginn wenig interessant und erinnern an eine langweilige Vorstadtfamilie.
      Nach und nach eröffnen sich jedoch Einzelheiten aus Laurels Vergangenheit. Dazu gehört, dass ihre Schwester gestorben ist und Laurel nun eine Highschool in einem anderen Bezirk besucht um es sich einfacher selber zu machen und vor Fragen davonzulaufen. Darin sieht sie außerdem ihre Chance und eifert ihrem größten Vorbild, ihrer Schwester, nach, die ein perfektes Leben geführt zu haben scheint. Sie fängt nicht nur an sich wie sie zu kleiden, sondern verhält sich auch immer mehr wie sie. Schon hier hat das Buch angefangen mich regelrecht zu deprimieren, auch wenn ich mir nicht ganz sicher war wieso, schließlich gibt es viele Menschen, die im Alltag nicht sie selbst sind.
      Aber durch diese Tatsache ist Laurel auch mutig genug um Freundinnen zu finden, die ihr dabei helfen zu sich selbst zu finden, auch wenn sie nichts von May wissen.
      Nach und nach kommen aber immer mehr Einzelheiten von Laurel und May ans Licht, aber auch Laurel's Freunde gewinnen durch ihre Geschichten an Tiefe.
      Dazu gehören nicht nur Hannah und Natalie, die ihre eigenen Sorgen zu tragen haben, sondern auch der ehrliche Sky, in den sich Laurel verliebt. Das wirklich Besondere an allen Charakteren ist jedoch ihre Echtheit, jeder hat jedoch seine Fehler und wirkt dadurch nur noch realistischer.
      Wie selbstverständlich werden auch Laurels Gefühle im Verlauf des Buches immer greifbarer und sind somit förmlich auch mich übergesprugen.
      Dadurch wirkt auch die ganze Geschichte für mich viel realer und näher am Leser, als es bei vielen anderen Geschichten der Fall ist, vor allem zum Schluss ist mir das Lesen sehr schwer gefallen, weil der Kloß, der sich zu Beginn des Buches bei mir gebildet hat immer größer geworden ist und zum Ende hin kaum auszuhalten war. Jedoch bin ich mir über das Ende noch unschlüssig, denn von mir aus hätte die Geschichte mit der selben Tiefe noch über 100 Seiten weitergehen können.


      Fazit
      Diese vielleicht nicht originellste, aber echte, Geschichte hat mir zum Schluss hin regelrecht den Atem geraubt, wobei ich mir natürlich auch nicht das eine oder andere Tränchen verdrücken konnte. Durch diese Echtheit habe ich außerdem einen starken Draht zu Laurel aufgebaut, der mich schlussendlich mehr oder weniger auch das Selbe hat fühlen lassen, was Laurel gefühlt hat. Und zwar eine tiefgehende Trauer, die mich nicht nur zum Nachdenken animiert hat, sondern auch wirklich deprimiert hat.
      Vielleicht würde ich das Buch keinem empfehlen, dem es gerade schlecht geht, weil man sich dadurch wirklich schnell runterziehen lassen kann. Aber natürlich kann es auch sein, dass man durch das Buch auch Mut zur Selbstfindung und zur Auseinandersetzung mit seinen Problemen bzw. eine Möglichkeit, wie man sich damit auseinandersetzten kann, findet.
      Wenn ihr aber ein gefühlvolles Buch, bei denen die Liebe zwischen einem Paar, nicht im Vordergrund steht, sucht, dann könnte dieses Buch auf jeden Fall das Richtige sein.

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 09.02.2015

      Zitat von Gast im Beitrag #19
      Oh nein *__* ich glaube es gar nicht. Vielen, vielen lieben Dank <3 ich freue mich schon sehr auf das Buch! :)

      Grüße Natalie.


      Hab am Handy gar nicht gemerkt, dass ich nicht angemeldet bin :D

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 08.02.2015

      Dieses Mal dürfen wir mit Mechthild Gläser nach Großbritannien reisen. Schon bei Stadt aus Trug und Schatten war ich von der Kulisse mehr als begeistert. Und auch in dieser Leseprobe hat sie mich nicht enttäuscht. Ich finde es aber sehr schade, dass kaum etwas von den Buchspringern erfährt, dabei ist es verständlich, dass die Autorin erst einmal mit dem Gröbsten anfängt um dem Leser einen angenehmen Start zu verschaffen.
      Ich bin gespannt, was Amy in der Bibliothek ihrer Großmutter erwartet und welche tollen Geschichten in ihr schlummert, aber natürlich interessiert mich auch, was damals mit ihrer Mutter passiert ist, dass sie ihr Zeug gepackt hat und nach Deutschland verschwunden ist und sich dazu auch noch schwor niemals zurück zu kehren. Eigentlich glaube ich auch nicht, dass Alexis' Liebeskummer der einzige Grund dafür ist, dass sie zu ihren Wurzeln zurück gekehrt ist...

      Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich das Buch im Rahmen dieser Aktion lesen dürfte ^^

      Grüße Natalie :)

    • BeBubbly hat einen neuen Beitrag "Ich brenne für dich - Tahereh Mafi" geschrieben. 15.11.2014

      'Ich bin ein Stundenglas.' (Erster Satz)
      Das Letzte an das sich Juliette erinnern kann ist, dass Anderson ihr in die Brust geschossen hat. Aber sie ist nicht tot und als sich ihre ihre Augen öffnen, sieht sie Warner. Viel Zeit zum entspannen bleibt ihr jedoch nicht, denn bevor sie wieder bei Kräften ist, muss sie der Wahrheit ins Gesicht blicken: Omega Point ist ausgelöscht und alle ihre Freunde mit ihm.
      Dennoch kann sie es nicht glauben und muss es mit eigenen Augen sehen. Und plötzlich wendet sich das Blatt und sie trifft Kenji. Nun muss sie sich entscheiden und zwar für ihre Freunde oder für Warner, der ihr das Leben gerettet hat. Aber sie kann keine Entscheidung treffen, bevor sie nicht endgültig die Augen öffnet und ihrem Charakter freien Lauf lässt.


      Rezension
      Nur wenige Wochen vor diesem einzigartigen Reihenabschluss, durfte ich 'Vernichte mich' aus Adam's Sicht lesen und habe auch deshalb einen sehr flüssigen Einstieg gehabt. Dennoch war ich ziemlich froh darüber, die Welt wieder aus Juliette's Sicht erleben zu dürfen, da diese auch noch nach zwei Teilen immer wieder für Überraschungen gut ist. Zum einen liegt das Wohl daran, dass Juliette zunächst ein sehr in sich gezogener Charakter ist, der viel nachdenkt und selten unüberlegt handelt. Natürlich hat auch sie Momente in denen sie sich von ihren Gefühlen und ihrem Instinkt leiten lässt, aber wer hat diese Momente nicht?
      Und auch in diesem Buch durchläuft Juliette eine große Entwicklung, die unvermeidbar scheint, nachdem sie in der Zeit ihrer Gefangenschaft nicht aus sich heraus kommen konnte. Deshalb ist es auch so faszinierend, dass sie in so kurzer Zeit so an Stärke, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gewinnt und dabei merkt, dass sie sich weder verstecken muss, noch jemanden braucht der sie beschützt. Das alles verleit ihr eine Tiefe, die ich bei kaum einem anderen Protagonist erleben darf.
      Der Grund dafür, dass sie so ist wie ist, sind aber natürlich die Menschen um sie herum. Vor allem fallen da Kenji, Adam und Warner auf. Doch nicht immer sind es positive Momente, die Juliette mit ihren Mitmenschen teilt. Dabei hat sie schon so viel Leid in ihrem Leben erduldet.
      Wobei Kenji ein großartiger Freund ist, Juliette in all ihren Entscheidungen unterstützt und ihre Bedürfnisse sogar vor seine eigenen stellt. Eben wie man sich einen besten Freund vorstellt.
      Da bereiten ihr Adam und Warner ihr schon weit mehr Kummer, obwohl sie beide behaupten, sich Sorgen um sie zu machen. Das gehört aber wohl zu tiefgründigen Charakter, die gar nicht perfekt sein können. Vor allem fällt da ihre Sturheit auf, wobei es aber auch einige Unterschiede zwischen ihnen gibt. Denn Adam ist der typische Beschützer, deshalb kommt er auch mit der selbstbewussten Juliette nicht klar, denn ihr Bedürfnis nach jemanden, der ihr den Rücken stärkt ist plötzlich viel höher, als nach jemand der sie beschützt. Warner dagegen versucht immer das Beste für Juliette rauszuschlagen, bevor er an seine Bedürfnisse denkt. Auch wenn seine Methoden erschreckend und nicht immer moralisch vertretbar sind.
      Als Leser sollte man sich jedoch auf jeden Fall auf ein Auf und Ab der beiden einstellen und sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen und bis zum Ende offen für neues sein.
      Ganz im Gegensatz zur Handlung, die schon zu Beginn auf ein gewisses Spannungsniveau gebracht wird und in einem angenehmen Tempo kontinuierlich ansteigt. Denn die Autorin servierte uns das Finale nicht Schlag auf Schlaf, lässt uns dafür aber auch kaum Pausen zum durchatmen. Und dabei nimmt die Handlung auch noch eine ganze andere Richtung auf als ich erwartet habe und überraschte vor allem zum Schluss hin. Dennoch war es eine willkommene Abwechslung, die das Buch erfolgreich von anderen Dystopien und Jugendbüchern unterscheidet, auch wenn meine Gedanken immer noch bei einem alternativen Verlauf, den ich mir ausgemalt habe, kreisen.


      Fazit
      Natürlich bin ich alles in allem sehr zufrieden mit dem Buch und seiner Handlung, auch wenn ich mir einiges anders ausgemalt habe, denn Tahereh Mafi hat mir nicht nur Spannung, sondern auch einen strafen roten Faden geboten, der mit einer grandiosen Entwicklung und Tiefgründigkeit der Protagonistin einherging und für die ein oder andere Überraschung sorgte.
      Natürlich bin auch traurig, dass es schon vorbei ist, und es schwingt auch ein wenig Enttäuschung mit, dass dieser gewaltige Höhepunkt gefehlt hat, der zu jedem Finale gehört, dennoch erinnere ich mich gerne an die Juliette zurück, die Warner aus der Anstalt geholt hat und kann dabei immer wieder über ihre Entwicklung zu einer tollen, selbstbewussten und vorbildlichen Frau lächeln.

      Die ganze Rezension findet ihr hier*.

Empfänger
BeBubbly
Betreff:


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