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Kleinbrina
Beiträge: 65 | Zuletzt Online: 06.09.2015
Name
Brina
Hobbies
lesen, bloggen, mein Hund Paul, Sport, Fußball, Geocaching
Registriert am:
07.02.2015
Geschlecht
weiblich
    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Ich lese im September" geschrieben. 06.09.2015

      Ich lese aktuell "Der Rithmatist" von Brandon Sanderson. Aktuell gefällt es mir ganz gut, was mich doch etwas erstaunt, da ich mit "Steelheart" leider sehr große Probleme hatte. Ich denke, ich hab mit diesem Buch mehr Glück. :)

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Die Achse meiner Welt von Dani Atkins" geschrieben. 28.02.2015

      "Die Achse meiner Welt" wurde bereits von vielen Menschen gelesen und dabei auch meistens hochgelobt. Da ich bei solch einem Hype meistens recht skeptisch bin, habe ich bewusst etwas länger mit dem Buch gewartet und mich auf ein paar entspannte Lesestunden gefreut. Nun, das Buch ist wirklich ganz in Ordnung, aber es konnte nicht einmal ansatzweise meine hohen Erwartungen erfüllen, da ich den Hype leider bis zur letzten Seite nicht nachvollziehen konnte.

      Dani Atkins verwendet für ihr Werk zwar eine angenehme Sprache, die sich recht zügig liest, allerdings hatte das Buch auch so einige Längen, was meiner Meinung nach vollkommen unnötig war. Die Geschichte wurde mir stellenweise zu ausschweifend erzählt und ich denke, dass das Buch insgesamt auch mit gut und gerne fünfzig Seiten weniger ausgekommen wäre. Dennoch muss man sagen, dass der Autorin die Dialoge, als auch die Figuren doch ganz gut gelungen sind. Sie waren mir zwar nicht immer unbedingt sympathisch und ich konnte keinen von ihnen ins Herz schließen, allerdings empfand ich dies noch nicht einmal als schlimm. Aufgrund des Klappentextes habe ich zunächst eine sehr emotionale Geschichte erwartet, die mich eventuell sogar zu Tränen rühren könnte, dies ist jedoch leider nicht eingetroffen, da mich die Geschichte einfach nicht berühren konnte.

      Mit Rachel lernt man eine junge Frau kennen, die in ihrem Alter bereits einige Verluste hinnehmen musste. So hat sie bei einem Unfall ihren besten Freund verloren und muss sich seitdem noch zusätzlich mit dem Verlust ihres Vaters auseinandersetzen, was ihr verständlicherweise alles andere als leicht fällt. Als sie jedoch Jahre später erneut in einen Unfall verwickelt wird, wacht sie ohne Gedächtnis im Krankenhaus auf und ihr bester Freund Jimmy, als auch ihr Vater, sind wieder am Leben und sie führt ein nahezu perfektes Bilderbuchleben, was sie sich zuvor vor dem ersten Unfall ausgemalt hat. Anstatt sich über diesen Umstand zu freuen, versucht sie jedoch alles, um dies wieder ungeschehen zu machen, da sie der Meinung ist, dass dies falsch sei. Durch ihre verkrampfte Art wurde sie mir im Laufe der Zeit richtig unsympathisch und ich konnte mich leider nicht mehr in sie hineinversetzen.

      Auch die anderen Figuren, wie z.B. Jimmy, ihre Freundin Sarah oder auch Matt, waren mir nicht immer ganz sympathisch, da sie trotz ihrer häufigen Anwesenheit für mich immer etwas unnahbar wirkten. Sicherlich, die Autorin hat sich bei ihrem Debüt große Mühe gegeben, allerdings hat mir bei jeder Figur das gewisse Etwas gefehlt, sodass ich sie nicht vollständig kennen lernen durfte.

      Die Thematik, dass in diesem Werk eine Frau, in diesem Fall Rachel, mit Gedächtnisverlust im Krankenhaus erwacht, ist alles andere neu und hat es in diesem Genre bereits mehrfach gegeben. Dabei hat die Autorin auch sicherlich nicht das Rad neu erfunden, allerdings muss ich sagen, dass es mir dennoch besser als so manch anderes Buch gefallen hat. Ich hätte mir jedoch letztendlich noch den ganz großen Überraschungsmoment erhofft, der einfach nicht eingetreten ist.

      Das Cover gefällt mir mit seinem Blauton, dem Mond und der balancierenden Frau sehr gut, sodass dieses ein wahrer Hingucker ist. Besonders ihr Schatten ist dabei sehr gelungen. Die Kurzbeschreibung liest sich vollkommen in Ordnung, sodass es auch hier nichts zu beanstanden gibt.

      Insgesamt ist "Die Achse meiner Welt" eine interessante und gut ausgearbeitete Geschichte, die meine Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllen konnte und ich somit den ganz großen Hype um das Buch nicht nachvollziehen konnte. Dennoch ist die Geschichte sicherlich eine Empfehlung wert.

      3/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 20.02.2015

      Das Buch ist heute angekommen. Vielen Dank für die Organisation, Rezension folgt. :)

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Ich lese im Februar 2015" geschrieben. 15.02.2015

      Ich lese gerade "After Passion" von Anna Todd. So viel besser als erwartet. :)

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Ich lese im Februar 2015" geschrieben. 08.02.2015

      Zitat von Katze mit Buch Admin im Beitrag #11
      Zitat von Kleinbrina im Beitrag #9
      Ich lese gerade "Todesmarsch" von Stephen King und bin sehr begeistert.


      Die King-Bücher als Richard Bachman sind der Wahnsinn! Todesmarsch und die Vorlage zu "Running Man" mit dem Titel Menschenjagd haben mich vor Jahren total beeindruckt.
      .


      "Menschenjagd" habe ich vor zwei Jahren gelesen und fand es grandios, den Film habe ich mir jedoch gespart. Bislang gefällt mir auch "Todesmarsch" sehr, sehr gut.

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 08.02.2015

      Klingt nach einem tollen Road Trip voller Gefühle und Gedanken, die wohl jeder schon einmal von uns durchlaufen ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich das Buch lesen und natürlich auch rezensieren dürfte.

      Bin schon auf die Leseprobe gespannt.

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Buch-Info + Anmeldethread" geschrieben. 08.02.2015

      Ich würde mein Glück auch gerne versuchen, falls es dafür noch nicht zu spät ist. Ich habe mit der Autorin bislang nur gute Erfahrungen gemacht und das Buch seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Eine Rezension würde selbstverständlich folgen.

      Die Leseprobe klingt bislang sehr gut und ich war schon etwas enttäuscht, dass diese so schnell vorbei war. Hier ist besonders auffällig, wie sehr sich die Autorin bei ihrem Schreibstil gesteigert hat. Dieser war mir bei ihren früheren Werken noch zu schwammig, mittlerweile ist er allerdings toll. Hoffentlich ist dies das gesamte Buch über so. Amy empfand ich als sehr angenehme und interessante Person, die enormes Potential hat, wenn sie erst einmal weiß, was alles in ihr steckt. Ich würde sehr gerne herausfinden, was es mit der gesamten Geschichte auf sich hat.

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Ich lese im Februar 2015" geschrieben. 07.02.2015

      Ich lese gerade "Todesmarsch" von Stephen King und bin sehr begeistert.

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Klammroth von Isa Grimm" geschrieben. 07.02.2015

      “Klammroth” stand zunächst gar nicht unbedingt auf der Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen wollte. Durch eine Aktion des Verlages bin ich jedoch sehr schnell auf das Buch aufmerksam geworden und fand den Inhalt so interessant, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Obwohl ich mich sehr über das Buch gefreut habe, waren meinen Erwartungen trotzdem nicht allzu hoch, dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen, sodass ich vollauf zufrieden bin.

      Isa Grimm hat bei ihrem Debütroman einen sehr angenehmen und packenden Schreibstil gewählt, der mich begeistert und gleichermaßen beeindruckt hat. Hierbei hat mir die Mischung aus Horror und Mysterythriller sehr gut gefallen. Stellenweise habe ich mir das Buch immer wieder als eine Verfilmung vorgestellt, da die Figuren, die Tunnel und die weitere Umgebung sehr detailliert beschrieben wurden, sodass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Einzig und allein die Dialoge fand ich ein wenig enttäuschend, da sie oftmals nicht wirklich flüssig waren. So wirken manche Gespräche untereinander wie auswendig gelernt, sodass mir hierbei die Lockerheit gefehlt hat. Besonders auffällig war dies bei Anais und ihrer Tochter Lily, die so manches Problem miteinander haben.

      Mit Anais lernt man eine Protagonistin kennen, die ich nicht nur sympathisch, sondern auch gleichermaßen interessant fand. Als vor 16 Jahren die fiktive Stadt Klammroth von einer Katastrophe erschüttert wurde, gehörte sie zu den wenigen Opfern, die überlebt haben. In den Tunneln der Stadt gab es Unglücke, bei denen viele Kinder und Jugendliche getötet und verletzt wurden. Auch jetzt hat sich die Stadt immer noch nicht von dem Unglück erholt und immer mehr Einwohner wenden sich von der Stadt ab. So ging es auch Anais, jedoch musste sie nach Klammroth zurückkehren, um sich um ihren Vater zu kümmern, nachdem ihre Stiefmutter ums Leben gekommen ist. Auch nach ihrer Rückkehr spürt sie, dass in den mittlerweile stillgelegten Tunneln etwas nicht stimmt und möchte unbedingt erfahren, was wirklich in den Tunneln geschehen ist. Ihre Gedanken und ihre Ängste werden dabei nachvollziehbar und authentisch beschrieben, sodass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Auch die anderen Figuren wie z.B. Anais’ ehemalige Klassenkameraden, ihre Tochter Lily oder auch ihr Vater sind allesamt gelungen. Lily empfand ich zwar stellenweise als recht anstrengend, allerdings gehört ihr manchmal recht stures Verhalten einfach zu ihrem Alter zu.

      So gut und vor allem spannend die Geschichte auch war, das Ende konnte leider mit dem Rest des Buches nicht mithalten. Ich möchte nun nicht sagen, dass ich vom Ende enttäuscht bin, jedoch habe ich mir eine andere Auflösung gewünscht, die mich mehr mitgenommen hätte, zumal diese nicht unbedingt zur bisherigen Stimmung gepasst hat. Dennoch finde ich die Idee rund um die Tunnel mehr als gelungen. Das Ende ist dagegen wohl reine Geschmacksache.

      Das Cover ist sehr gelungen. Die Farbgestaltung, der Eingang zum Tunnel, sowie die Haltung ist so perfekt dargestellt, dass es zur düsteren Atmosphäre der Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung hat mir ebenfalls spontan zugesagt, sodass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte.

      Insgesamt konnte mich “Klammroth” mit einem spannenden und packenden Schreibstil, sowie interessanten Figuren begeistern, sodass ich dieses Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Wer gut gemachte Thriller mit Mystery- und Horrorelementen zu schätzen weiß, sollte von daher unbedingt einen Blick auf dieses Buch werfen. Ich kann es nur empfehlen.

      4/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Half Bad - Sally Green" geschrieben. 07.02.2015

      Schwarze Hexen gegen weiße Hexen – Diese Thematik war mir aus anderen Büchern nicht ganz unbekannt. Da ich den Kampf zwischen beiden Gruppierungen bislang doch immer recht spannend fand, wollte ich auch “Das Dunkle in mir”, dem ersten Band der “Half Bad”-Trilogie eine Chance geben. Ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass meine Erwartungen riesig waren, aber dennoch habe ich auf eine spannende und ereignisreiche Geschichte mit interessanten und vielseitigen Figuren gehofft. Diese Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt.

      Sally Green hatte sicherlich viele Ideen, nur leider wurden diese meiner Meinung nach nicht unbedingt gut umgesetzt. Die Geschichte liest sich stellenweise so holprig und langatmig, dass ich nicht unbedingt viel Spaß mit der Geschichte hatte. Ich muss sogar zugeben, dass ich das Buch zwischendurch abbrechen wollte, habe mich aber am Ende dagegen entschieden und wollte das Buch zumindest beenden – Spaß hat es jedoch am Ende nicht mehr gemacht, was ich sehr schade finde, denn Potential war definitiv vorhanden, es wurde nur leider viel zu wenig genutzt. Stattdessen hat man einige Szenen, die im Nachhinein nicht unbedingt wichtig waren, viel zu sehr in die Länge gezogen, sodass das Buch am Ende auch mit gut fünfzig bis hundert Seiten weniger ebenfalls gut ausgekommen wäre. Die Figuren fand ich am Anfang noch sehr interessant, jedoch musste ich immer mehr feststellen, dass sie nur recht flach ausgearbeitet sind und mir die nötige Tiefe an vielen Stellen gefehlt hat.

      Es ist zwar an sich interessant, wie der Konflikt zwischen den schwarzen und den weißen Hexen erzählt wird, aber dennoch war mir dies nicht genug. Es ist zwar toll, dass es hier keine klare Grenze zwischen gut und böse gibt, aber dennoch hat mir der Geschichte der nötige Biss und die kernigen Figuren gefehlt. Bei Nathan ist zwar an einigen Stellen der Funke ein wenig übergesprungen, aber dennoch war er mir streckenweise zu wenig. Dank seinen Eltern, die nicht der gleichen Hexengruppe angehörten, steht Nathan bereits seit Kindheit an unter Beobachtung, da man noch nicht weiß, was aus ihm wird. Stellenweise wird zwar gut erklärt, wieso man so mit ihm umgeht und wieso man genau das tut, was man mit ihm macht, aber oftmals war es mir viel zu oberflächlich, sodass sich für mich keine Spannung aufbauen konnte. Auch die anderen Figuren blieben für mich eher blass, sodass ich weder mit ihnen warm wurde, noch mit ihnen mitfiebern konnte. Man merkt der Autorin war an, dass sie viele Ideen bei ihren Figuren hatte, allerdings hat es an der Umsetzung das ein oder andere Mal gefehlt.

      Was ich noch bemerkenswert finde: Das Buch wird für Leser ab 14 Jahren empfohlen. Da es viele brutale Szenen in dem Buch gibt, bin ich mir nicht so sicher, ob das empfohlene Alter wirklich gerechtfertigt ist, denn wäre dies kein Buch, sondern ein Film, wäre er sicherlich erst ab 16 Jahren freigegeben, von daher würde ich das Buch auch eher Lesern ab 16 Jahren empfehlen.

      Das Cover ist an sich ganz nett, ist für mich aber kein großer Hingucker. Dennoch passen die Farben und das nicht zu überladene Cover ganz gut zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist gelungen, fasst vieles bereits gut zusammen und macht Lust auf mehr. Schade nur, dass die Geschichte da am Ende nicht mithalten konnte.

      Insgesamt hat mir der erste Band der “Half Bad”-Trilogie leider nicht gefallen. Die Geschichte hatte zwar eine Menge Potential, jedoch wurde dies nur selten wirklich genutzt. Stattdessen bekommt man es mit einer Thematik zu tun, die bereits in anderen Büchern besser umgesetzt wurde und Figuren, denen es deutlich an Tiefe gefehlt hat. Von daher kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen und werde die beiden Nachfolger links liegen lassen.

      1,5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Shining Girls von Lauren Beukes" geschrieben. 07.02.2015

      “Shining Girls” gehört zu den Büchern, die ich eher aus Zufall über ein Testerprogramm entdeckt habe und somit muss ich zugeben, dass ich ehrlich gesagt keine Erwartungen an das Buch hatte. Ich habe mich von daher überraschen lassen und war sehr gespannt, was ich von der Geschichte halten werde. Nun, sie hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen, war jedoch auch nicht so schlecht, um dieses Buch als Totalausfall zu bezeichnen.

      Der Schreibstil ist ganz nett, aber mehr leider auch nicht. Man merkt zwar schon, dass die Autorin die Geschichte spannend und ereignisreich gestalten wollte, aber dennoch wirkte die Geschichte für dieses Genre schon fast zu blumig und die Dialoge wollten auch nicht so ganz gelingen. Alles wirkte für mich zu holprig und langatmig, sodass es mir schwer fiel, mich wirklich lange auf die Geschichte konzentrieren zu können.

      Gleiches gilt leider auch für die Figuren, die nie so wirklich aus dem Quark kommen wollten. Lee Harper und besonders Kirby hätten wirklich interessant sein können, nur leider hatte ich oftmals das Gefühl, als würde mir die Autorin die Figuren vorenthalten, sodass ich bis zum Schluss nie so wirklich das Gefühl hatte, als hätte ich jemanden von ihnen kennengelernt. Besonders bei Lee Harper wurde mir viel zu sehr auf die Motive eingegangen, sodass ich am Ende noch viele Fragen hatte, die nicht beantwortet wurden. Sicherlich, das Aussehen wurde gut beschrieben, dies allein reicht mir bei so einer Thematik jedoch nicht aus. Kirby war mir zwar oftmals sympathisch und manchmal habe ich auch mit ihr mitgefühlt, z.B. als beschrieben wurde, was Harper mit ihr gemacht hat, aber dennoch wollte der Funke nie so ganz überspringen, was ich mehr als schade finde, denn ich hätte eigentlich gedacht, dass ich mehr mit Kirby mitfiebern würde.

      Zeitreisen sind an sich immer eine gute Sache und man merkt der Autorin auch an, dass sie sehr viele Ideen hatte, nur leider wurden diese oftmals nur sehr mittelmäßig und vor allem unlogisch ausgearbeitet, sodass ich mich mit der Geschichte nie so ganz anfreunden konnte. Die Zeitreisen passieren oftmals so wahllos und auch lieblos, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass die Autorin immer dann einen Zeitsprung gemacht hat, wenn sie zu dem Zeitpunt keine Ideen mehr hatte. Ich wollte die Geschichte tatsächlich mögen, doch leider konnten mich die Figuren, noch der Plot nie so ganz von sich überzeugen, was ich mehr als schade finde.

      Mein größtes Problem mit der Geschichte ist jedoch, dass mich das Buch an viel zu vielen Stelle an die Turm-Reihe von Stephen King erinnert hat. Ich möchte dabei nicht zu viel verraten, aber die Zeitreisen und das Aussehen von Lee Harper sind dabei mehr als ähnlich und somit fand ich die Darstellung der Figuren nicht allzu gut. Auch die historischen Momente stellten für mich ein kleines Problem dar. Man merkt zwar, dass die Autorin die ein oder andere Stunde mit Recherche verbracht hat, aber dennoch werden einige Momente aus der Vergangenheit mehr als schwammig beschrieben.

      Die Gestaltung des Covers passt sehr gut zum Titel und ist ein toller Hingucker. Die Kurzbeschreibung ist ganz okay, verrät meiner Meinung nach aber bereits schon zu viel. Es wäre besser, wenn man hierbei nicht direkt auf die Zeitsprünge eingegangen wäre, sodass noch der ein oder andere Überraschungsmoment vorhanden gewesen wäre.

      “Shining Girls” ist für Fans des Genres sicherlich ein Blick wert, ich konnte mit dem Buch jedoch nie so ganz warm werden, sodass ich das Buch am Ende ein wenig enttäuscht geschlossen habe. Hätte es nicht so viele Parallelen zu der Turm-Reihe von Stephen King gegeben und hätte die Geschichte noch den ein oder anderen Überraschungsmoment mit sich gebracht, wäre ich sicherlich begeisterter gewesen. So bleibt “Shining Girls” für mich ein Buch, dass ganz nett war, aber auch schnell wieder vergessen sein wird.

      2,5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Glasgow Rain - Martina Riemer" geschrieben. 07.02.2015

      Martina Riemers Debüt “Glasgow Rain” war in der Bloggerszene schon vor der Veröffentlichung in aller Munde, sodass es schwer war, diesem Buch keine Beachtung zu schenken. Da mich das wunderschöne Cover und die Kurzbeschreibung sofort angesprochen haben, wollte ich dem Buch eine Chance geben und muss sagen, dass ich doch positiv überrascht bin und mir dieses Buch trotz einiger Schwächen ganz gut gefallen hat.

      Die Autorin verwendet hierbei eine angenehme Sprache. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt, die Dialoge sind gelungen und auch die nötige Portion Romantik durfte hierbei nicht fehlen. Bei den Figuren wurde sich besonders viel Mühe gegeben. Sie werden sehr ausführlich beschrieben, man lernt ihren Charakter, aber auch ihre Optik gut kennen und insgesamt waren sie so gut ausgearbeitet, dass man sie am liebsten in der Realität ebenfalls kennengelernt hätte. Jedoch gibt es an der Geschichte auch einen mittelgroßen Kritikpunkt, denn besonders im Mittelteil hat die Spannung enorm abgenommen und die Geschichte wurde immer mehr zu einer leicht kitschigen Liebesgeschichte. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Spannung von Anfang bis Ende greifbar gewesen wäre, doch leider war dies nicht vorhanden.

      Dies soll nun nicht bedeuten, dass die Liebesgeschichte schlecht wäre, jedoch war sie mir eine Spur zu kitschig und hat dafür gesorgt, dass zu viel Spannung einfach so verpuffte. Es wäre besser gewesen, wenn man beides weiterhin mehr kombiniert hätte, aber leider war dies nicht der Fall und die Konzentration fiel immer mehr auf die Liebesgeschichte.

      Mit Vic hatte ich am Anfang ein paar Probleme, denn ich empfand sie als recht anstrengend und oberflächlich. Je mehr ich sie jedoch kennen lernen durfte, umso sympathischer wurde sie mir und ich konnte immer mehr mit ihr mitfiebern, ihre Gedanken und Gefühle verstehen und sie stellenweise auch ins Herz schließen. Allerdings ist sie auch durch und durch eine Dramaqueen, sodass es nicht immer leicht mit ihr war. Mit Rafael hatte ich dagegen nicht solche Probleme, denn dieser war mir von Anfang an sehr sympathisch und recht unkompliziert. Oftmals ist er das genaue Gegenteil von Vic, aber dennoch ergänzen sich die beiden Figuren wirklich gut. Dennoch fand ich ihre gemeinsame Geschichte oftmals nur kitschig und sehr dramatisch, was jedoch hauptsächlich an Vic lag, die aus kleinen Dingen oftmals eine riesengroße Sache gemacht hat, was dafür gesorgt hat, dass ich doch das ein oder andere Mal die Augen verdreht habe.

      Auch wenn ich die Liebesgeschichte oftmals als etwas zu viel empfunden habe, muss ich jedoch sagen, dass mir die vielen Thrillerelemente dagegen sehr gefallen haben. Die Geschichte wird oftmals spannend erzählt, jedoch fand ich die Auflösung um die Morde ein wenig zu offensichtlich, was mich allerdings nur kaum gestört hat. Die Autorin hat von Anfang an die Figuren zum Großteil in “gut” und “böse” unterteilt, sodass manches für mich bereits im Vorfeld zu vorhersehbar war, aber dennoch fand ich die Auflösung und die Beweggründe am Ende so gut geschrieben, dass ich dann doch mitgerissen wurde.

      Ein absoluter Hingucker ist für mich das wunderschöne Cover, welches gut zur Geschichte passt und wunderschöne Farben mit sich bringt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich schon lange vor Veröffentlichung angesprochen.

      Insgesamt ist “Glasgow Rain” trotz kleinerer Schwächen ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich gerne gelesen habe. Martina Riemers Figuren und deren Dialoge sind so gut ausgearbeitet, dass man kaum merkt, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt, sodass man von der Autorin noch einiges erwarten kann. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffe, dass die Autorin noch viele Leser finden wird.

      4/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Shades of Grey - Geheimes Verlangen - E L James " geschrieben. 07.02.2015

      “Shades of Grey” – mal wieder in Hype, den ich leider absolut nicht verstehen kann. Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, hab ich noch gedacht, dass dies niemals bei den Lesern ankommt, anscheinend habe ich mich geirrt, denn in den Bestsellerlisten steht “Shades of Grey” weit vorne. Ob es wirklich an dem Buch selbst oder an der puren Neugierde liegt, lass ich mal im Raum stehen.

      Da ich den Hype um das Buch unbedingt verstehen wollte, habe ich der Geschichte eine faire Chance gegeben. Zwar war es nicht soooo schlecht, wie ich es zunächst erwartet habe, überzeugen konnte mich die Handlung dennoch nicht, was hauptsächlich am Schreibstil und Ana liegt.

      Der Schreibstil war alles andere als angenehm. Die ersten Kapitel werden relativ holprig niedergeschrieben und die Dialoge sind stellenweise unfreiwillig komisch. Die Handlung an sich kommt mir zum Großteil zu gewollt vor, als würde E L James unbedingt etwas einbringen wollen, worüber die Leute später reden werden. An sich ist sowas ja immer gut, allerdings fehlt mir da die Unbeschwertheit und eine lockere Sprache, die ich hier nicht finden konnte.

      Ein zweiter Grund, weshalb das Buch bei mir nicht sonderlich ankam, ist Ana. Mit ihr hatte ich von Anfang an meine Probleme. Sie ist stellenweise sehr naiv, leicht beeinflussbar, tollpatschig und von der kompletten Art her strunzdoof. Tut mir leid für den Ausdruck, aber was netteres fiel mir da nun wirklich nicht ein. Schon allein ihre erste Begegnung mit Christian Grey war unfreiwillig komisch und ich habe mich mehrfach dabei ertappt, wie ich immer wieder mit dem Kopf schütteln musste. Sie versucht cool zu wirken, bewirkt aber das komplette Gegenteil, indem sie tollpatschig, schnippisch und zum Teil arrogant rüber kommt. Bei Christian Grey mag dies vielleicht angekommen sein, bei mir jedoch nicht.
      Christian ist ebenfalls eine Sache für sich. Zwar ist er sympathischer als Ana, aber dennoch wollte auch hier der Funke nicht überspringen. Er wirkt sehr arrogant und kühl. Durch seine dominante Art wirkt er oftmals distanziert und er will nicht nur im Privatleben, sondern auch im Job die absolute Kontrolle über alles haben. Durch seinen beruflichen Erfolg kommt er oftmals sehr abgehoben daher, sodass auch er nicht der angenehmste Mensch ist. Allerdings wirkt auch seine Person nicht vollkommen ausgereift und es ist noch deutlich Luft nach oben. Seine dominante Art wirkt oftmals gekünstelt und ich habe ihm seine Leidenschaft nur in recht seltenen Momenten abgekauft. Ansonsten wirkt er wie Ana: Mehr Schein als Sein!

      Ich habe es bereits mehrfach bei anderen Rezensionen gesagt: Ich mag Vergleiche mit anderen Büchern nicht, allerdings haben mich Ana und Christian sehr an ein anderes Paar erinnert: Edward und Bella aus Twilight. Das mag zwar aufgrund der Thematik eine gewagte Aussage sein, allerdings hat mich das Grundgerüst der Charaktere sehr an die Cullens erinnert. Ana ist das tollpatschige Naivchen, dass sich selbst schlechter sieht, als sie ist, während Christian der reiche, unglaubliche schöne Mann ist, der mit allen Mitteln versucht, sich Ana zu nähern. Dazu kommen Dialoge, die stellenweise 1:1 übernommen wurden, wie z.B. das Gespräch zwischen Grey und Ana im Hotelzimmer, wo er ihr erklärt, dass er sich eigentlich von ihr fernhalten sollte, es aber nicht kann. Ob dieser Vergleich von der Autorin wirklich gewollt war, weiß ich nicht, allerdings konnte ich über die Gemeinsamkeiten nur schwer hinwegsehen.

      Auch der weitere Verlauf der Geschichte plätschert ohne große Highlights vor sich hin. Erotische Stimmung kam überhaupt nicht auf und manche Szenen wurden mir viel zu überspitzt und ausführlich dargestellt, sodass die eigene Phantasie nicht gefragt war. SM/BDSM ist mit Sicherheit ein Themen, dass nicht jedem gefällt, allerdings sind manche Erklärungen hierzu doch sehr interessant, dennoch wirkt auch dies wieder einmal viel zu sehr gewollt, sodass ich die Charaktere selbst dabei nicht ernst nehmen konnte. Dazu kommen die ständigen Wiederholungen, die absolut unnötig sind. Stellenweise werden Dinge bereits nach zehn Seiten wieder neu erklärt, sodass ich mich oftmals gefragt habe, ob sich die Autorin dadurch selbst an manche Dinge wieder erinnern muss oder, ob sie wirklich denkt, dass ihre Leser so vergesslich sind.

      Die Liebesszenen sind – wie auch einige Dialoge – unfreiwillig komisch und unglaublich klischeehaft. Ich will nun nichts negatives über Groschenromane sagen, aber stellenweise sind selbst diese weitaus weniger kitschig.
      Ein Lichtblick waren jedoch die Emails, die sich die Beiden im Laufe der Geschichte schreiben. Hierbei kommt selbst Ana stellenweise einigermaßen erträglich rüber, was ich zuvor nicht gedacht hätte. Allerdings ist dies auch so ziemlich das einzige Highlight, was ich in diesem Buch finden konnte.

      Wirklich hübsch ist allerdings die Covergestaltung. Das Dunkelblau bei der US-Ausgabe gefällt mir zwar auch sehr gut, allerdings wirkt das deutsche Cover insgesamt wärmer und sinnlicher, als das eher kühle Blau, dass meiner Meinung nach eher zu einem Thriller gepasst hätte. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und es ist nachvollziehbar, dass die Leser aufgrund der Beschreibung neugierig werden. Da hat der deutsche Verlag alles richtig gemacht.

      Insgesamt ist “Shades of Grey” ein Roman, auf den ich gut und gerne hätte verzichten können. Farblose Charaktere und eine holprige Handlung haben bei mir nicht den gewünschten Effekt erzeugt und ich konnte mich nur schwer auf die Geschichte einlassen. Momentan bezweifel ich sehr, dass ich die Folgebände lesen werde.

      1,5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Rush of Love: Verführt - Abbi Glines" geschrieben. 07.02.2015

      Es kommt bei mir ja selten vor, dass ich sprachlos bin. Noch seltener kommt es vor, dass ich nicht weiß, was ich zu einem Buch schreiben soll, aber dieses Mal ist es tatsächlich soweit, denn ich bin so begeistert, dass mir die Worte fehlen. Als ich zum ersten Mal von “Rush of Love” erfahren habe, dachte ich zunächst, dass die Geschichte mit Büchern von Simone Elkeles zu vergleichen sind. Den Vergleich zu “Shades of Grey”, den viele andere sehen, habe ich dagegen nicht gesehen, selbst jetzt nicht, denn dafür ist die Geschichte einfach viel zu gut und nicht so plump, wie es bei “Shades of Grey” der Fall ist.

      Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an begeistert, was man vor allem dem wunderbaren Schreibstil von Abbi Glines zu verdanken hat. Die Geschichte liest sich flüssig, emotionsgeladen und erotisch. Dabei soll jedoch gesagt werden, dass die erotischen Szenen nicht einfach nur danach ausgelegt sind den Leser möglichst zu schockieren, sondern um die Stimmung zwischen Rush und Blaire noch mehr aufzuheizen. Die Gedanken und Gefühle von Blaire werden zudem sehr gut beschrieben, sodass ich sie schnell ins Herz schließen und mit ihr lachen, aber auch weinen konnte.

      Blaire hatte bislang sicherlich kein leichtes Leben: Ihre Zwillingsschwester kam bei einem Autounfall ums Leben, ihr Vater hat die Familie verlassen und ihre Mutter ist nach langer Krankheit verstorben. Da Blaire sich jahrelang alleine um sie kümmern musste, ist nicht nur kein Geld mehr vorhanden, sondern auch ein soziales Leben nicht möglich gewesen. Nach dem Tod ihrer Mutter musste sie ihr Haus verkaufen und eher unfreiwillig zu ihrem Vater ziehen, doch dieser lässt sie erneut im Stich, denn er ist bei ihrer Ankunft nicht da. So muss sie sich mit Rush, ihrem Stiefbruder, auseinandersetzen, der sie doch zunächst gar nicht ausstehen kann. Rush habe ich ebenfalls ins Herz geschlossen. Zwar wusste ich zunächst nicht, woran ich bei ihm bin und welche Absichten er tatsächlich hat, aber dennoch fand ich ihn sehr interessant und wollte mehr über ihn erfahren. Gleiches gilt auch für die Familienverhältnisse, denn Nan, Blaires Stiefschwester, kann sie von der ersten Minute an nicht leiden und macht ihr das Leben schwer.

      Jeder Schritt, den Blaire macht wird genauestens kommentiert und niedergemacht und es ist sehr interessant, wie ihre Mitmenschen sie dabei behandeln, denn obwohl anscheinend jeder im Ort weiß, welches Geheimnis Rush hat, möchte niemand Blaire etwas verraten, dafür wird sie jedoch meistens sehr nett behandelt, was mich oftmals verwundert hat. So findet sie u.a. schnell ein paar gute Bekannte und einen Job.

      Besonders schön finde ich die Entwicklung der Charaktere. Alle sind von Anfang an interessant, steigern sich jedoch mit jeder Seite. So wird Rush zugänglicher und man erfährt immer mehr über ihn, was ihn noch sympathischer macht. Auch Blaire wird in dieser Geschichte immer mutiger und selbstbewusster. So glaubt sie mehr an sich und ihre Fähigkeiten und schafft es sogar, sich gegenüber Rush zu öffnen. Dies habe ich ihr am Anfang so gar nicht zugetraut, denn sie wirkte sehr verschlossen und fast ängstlich.

      Das Ende des Buches ist sehr gelungen und macht Lust auf mehr. Dazu gibt es am Ende eine Leseprobe zum zweiten Band, der mich sehr anspricht und ich kann es kaum erwarten, bis ich die Fortsetzung “Erlöst” in Händen halten kann. Die Buchreihe macht definitiv süchtig.

      Das Cover ist zwar schlicht, aber dennoch schön, da die Atmosphäre zwischen Blaire und Rush sehr gut ausgedrückt wird. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat mich direkt an das Buch gefesselt.

      Insgesamt bin ich von “Verführt” sehr begeistert und kann den zweiten Band kaum noch erwarten. Die Charaktere sind allesamt gelungen und die erotischen Szenen werden authentisch und nicht zu verkrampft beschrieben. Wer eine Geschichte wie “Shades of Grey” erwartet, wird jedoch enttäuscht sein, denn hier geht es nicht nur um den Beischlaf. Absolute Kauf- und Leseempfehlung!

      5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Rush of Love: Erlöst - Abbi Glines" geschrieben. 07.02.2015

      “Erlöst” galt für mich als DIE Neuerscheinung im Juli. Nun wurde ich jedoch positiv überrascht, denn das Ebook erschien wieder einmal deutlich früher als Taschenbuch. Dies war auch schon beim ersten Band “Verführt” der Fall und somit MUSSTE ich “Erlöst” dann auch direkt lesen. Der zweite Band ist nur minimal schwächer als der erste Band und somit kann ich bereits jetzt schon sagen, dass ich den dritten Band kaum noch erwarten kann. Zwar gibt es noch keinen deutschen Titel dafür, allerdings steht bereits jetzt schon fest, dass das Buch lt. Verlag Anfang 2014 erscheinen soll. So steht es zumindest am Ende der Geschichte.

      Der Schreibstil hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Abbi Glines hat die perfekte Mischung aus Romanze und Erotik geschaffen, wobei sie jedoch manchmal ein ganz kleines bisschen über das Ziel hinausgeschossen ist, denn die Art von Dirty Talk, die Blaire und Rush stellenweise betreiben, ist doch eher witzig, als wirklich erotisch, aber das verzeihe ich der Autorin sehr gerne, denn die Geschichte hat mich dennoch nie enttäuscht und somit war das Ebook auch wieder viel zu schnell ausgelesen.

      Interessant sind diesmal die Sichtweisen, denn man lernt in diesem Band auch viel mehr über Rush und seine Gefühle kennen. Was man im ersten Band nur oftmals erahnt hat, wird diesmal viel deutlicher und somit konnte ich ihn auch viel mehr ins Herz schließen. Am Ende des Buches gibt es noch ein Bonuskapitel, bei dem auch Woods und Rushs Stiefbruder zu Wort kommen. Zwar erfährt man dabei nicht allzu viel, aber es ist dennoch interessant, wie andere über Rush und Blaire denken.

      Die Charaktere haben allesamt eine große Entwicklung hingelegt. Blaire ist zwar immer noch schüchtern und kann sich bei Rush noch nicht ganz gehen lassen, weil sie immer noch denkt, dass sie nicht in seine Welt passen würde, aber man merkt schnell, wie ihre Zweifel immer mehr bröckeln, auch wenn sie dies nur sehr widerwillig hinnimmt. Rush wirkt dagegen sehr entschlossen und er steht trotz so mancher Veränderung immer noch mitten im Leben. Seine Schwester Nan ist dagegen gewohnt zickig und von Hass und Neid zerfressen, allerdings bin ich bei ihr guter Dinge, dass sie sich noch in eine positive Richtung hin verändern kann. Woods finde ich dagegen sehr viel sympathischer, als noch im ersten Band, denn da konnte ich ihn absolut nicht einschätzen, während ich mir nun mittlerweile ein genaueres Bild von ihm machen konnte. Interessant ist auch die Art und Weise, wie sich Cain, der Exfreund von Blaire, verhält, denn dieser möchte sie unbedingt zurück, obwohl er ständig andere Frauen hat und auch sonst eher weniger auf Blaires Wünsche eingeht.

      Zu der Entwicklung gehören auch einige Geschehnisse aus dem ersten Band, die nun in “Erlöst” ihre Konsequenzen mit sich ziehen. Blaire hat den Verdacht, dass sie schwanger sein könnte und macht sich dementsprechend ihre Gedanken, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Ob sie wirklich schwanger ist oder nicht, müsst ihr jedoch selbst herausfinden. Ich kann nur verraten, dass es an einigen Stellen sehr emotional wird.

      Wirklich berührt hat mich zudem Blaires Familiengeschichte, denn ihr Vater kommt auch endlich zu Wort, nachdem er im ersten Band eher geschwiegen hat. Was er Blaire und Rush dabei erzählt, ist schockierend und berührend zugleich. Dazu habe ich mich immer wieder gefragt, wie schwach, bzw. wie stark dieser Mann sein muss, um solche Entscheidungen zu treffen. Es ist schön zu sehen, wie Blaire dadurch quasi Frieden mit sich selbst schließen kann.

      Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, da sie sich den ersten Band anpasst. Während Rush und Blaire auf dem ersten Cover noch in rot gekleidet sind, wird bei diesem Band sehr auf blaue Farbtöne gesetzt. Ich bin bereits sehr gespannt, welche Farbe beim nächsten Band eingesetzt wird. Die Kurzbeschreibung ist gelungen und verrät vom Inhalt zum Glück nicht allzu viel, da es sonst zu schnell zu Spoilern gekommen wäre.

      “Erlöst” konnte mich, wie auch schon sein Vorgänger, sehr begeistern. Auch wenn der zweite Band minimal schwächer ist, haben sich die Charaktere gut weiterentwickelt und ich konnte dadurch stellenweise überrascht werden. Wer “Rush of Love” noch nicht gelesen hat, hat definitiv etwas verpasst.

      5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Into the Deep: Herzgeflüster - Samantha Young" geschrieben. 07.02.2015

      Meine Meinung
      “Herzgeflüster” ist momentan in aller Munde und wird von den Kritikern gefeiert. Da ich schon längere Zeit Lust hatte, ein Buch von der Autorin zu lesen, habe mich für dieses Werk entschieden und bin sehr begeistert. Ich muss zwar zugeben, dass Charley und ich es am Anfang nicht besonders leicht hatten, aber danach ist sie mir richtig ans Herz gewachsen, sodass dieses Buch bereits jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört.

      Die Geschichte spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, was die Geschichte so richtig aufpeppt und die Trennung zwischen Charley und Jake noch greifbarer und emotionaler macht. Die Autorin verwendet dabei eine schöne Sprache, die oftmals große Melancholie ausstrahlt, aber auch stellenweise sehr salopp sein kann, was einen tollen Mix ausmacht. Aufgrund der Sprache und der interessanten Figuren bin ich dadurch nur so durch die Geschichte geflogen, was ich stellenweise sehr schade finde, denn nun muss ich ganz ungeduldig auf die Fortsetzung warten, die voraussichtlich dieses Jahr in den USA erscheinen wird.

      Die Geschichte spielt in den USA und in Schottland, was ich besonders interessant fand. Während Charley, ihre beste Freundin und Jake mit seinen Jungs aus den USA kommen, verbringen sie ein Auslandssemester in Schottland, wo sie auf eine andere Kultur treffen und sich noch einmal vollkommen neu kennenlernen. Während sie in den USA noch keinen Alkohol trinken und in Bars gehen dürfen, finden in Schottland die besten und emotionalsten Gespräche fast allesamt in Pubs statt.

      Die Figuren sind allesamt sehr liebevoll beschrieben und sehr gut ausgearbeitet. Charley fand ich am Anfang noch sehr anstrengend, da sie oftmals sehr verbissen und unnahbar erschien. Im Laufe der Geschichte wurde dies jedoch besser und ich habe sie als eine junge, liebenswerte und sympathische Frau kennengelernt, die mitten im Leben steht und mit Gefühlen nur schwer umgehen kann. Obwohl die Trennung von Jack bereits drei Jahre her ist, ist es für sie ein Schock, als sie ihn während des Studiums in Schottland wieder trifft. Jake ist charmant, sympathisch und sehr direkt, was ihn zu einer interessanten Person macht. Je mehr man sich das abgekühlte Verhältnis zwischen den beiden anschaut, umso neugieriger wird man, was in der Vergangenheit passiert ist. Dank der vielen Rückblicke werden sämtliche Fragen beantwortet, sodass ich mit dem Ausgang zufrieden bin. Auch die anderen Figuren, wie Jakes Jungs, Charleys beste Freundin und Jakes Freundin Melissa sind allesamt recht verschieden, leicht rebellisch und sehr verletzlich, was mir sehr gefallen hat.

      In diesem Buch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um die Art und Weise, wie man mit sich und anderen Menschen umgeht. Man merkt schnell, dass jede einzelne Person in der Geschichte bereits einmal verletzt wurde, sodass man Gefühle kaum zulassen kann. Sei es durch den Tod einer geliebten Person, die Trennung eines Partners oder ein abgekühltes Verhältnis mit den Eltern. Dabei war es sehr interessant zu sehen, wer wie mit seinem Schicksal umgeht und wer sich am Ende tatsächlich wieder auf die Liebe einlassen kann. Es geht nicht nur um bloßes Verzeihen, sondern auch um Verständnis und Ehrlichkeit, was die Autorin sehr authentisch dargestellt hat. Dabei wurde komplett auf kitschige Szenen verzichtet und vielmehr Situationen eingebaut, über die man die Figuren tatsächlich kennenlernen durfte, ohne von unnötigen Kitschszenen abgelenkt zu werden.

      Das Cover fand ich auf dem ersten Blick eher nicht so schön, weil es mir zu steril erschien, allerdings habe ich nach einer Weile gemerkt, wie sinnlich der Gesichtsausdruck erst ist, sodass ich das Cover am Ende dann doch sehr passend fand. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und macht Lust auf mehr.

      “Herzgeflüster” ist ein absolutes Wohlfühlbuch, in das ich am liebsten immer wieder eintauchen würde und bereits jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört. Eine wunderschöne Sprache, eine tiefe Melancholie und interessante Figuren sorgen dafür, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus den Händen nehmen wollte. Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen!

      5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Hope Forever - Colleen Hoover" geschrieben. 07.02.2015

      Zugegeben: Nachdem ich “Weil ich Layken liebe” und “Weil ich Will liebe” geradezu in Rekordzeit verschlungen habe, waren meine Erwartungen an das nächste Werk von Colleen Hoover geradezu utopisch hoch, von daher konnte das Buch eigentlich nur eine Enttäuschung werden – falsch gedacht! Das Buch hat zwar die ein oder andere winzig kleine Schwäche, allerdings konnte mich die Geschichte auch gleichzeitig sehr berühren, sodass ich “Hope Forever” nur schwer aus den Händen legen konnte.

      Colleen Hoover benutzt einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil, der es jedoch immer wieder schafft, mich an das Buch zu fesseln, sodass ich Bücher von ihr nur sehr ungern pausieren kann. Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet, die Dialoge stimmten mich häufig nachdenklich und auch die jeweiligen Orte haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, wird aber auch immer wieder mit Rückblicken aus der Vergangenheit bestückt, die Sky als fünfjähriges Mädchen vor ihrer Adoption zeigen.

      Allerdings gibt es auch zwei kleine Kritikpunkte, die ich leider nicht unkommentiert lassen kann: So empfand ich die Geschichte an vielen Stellen als sehr vorhersehbar, da bereits zu viele Hinweise auf den ersten einhundert Seiten gegeben wurden, sodass man sich einiges bereits zusammenreimen konnte. Gleichzeitig fand ich die Rückblicke auf Skys Kindheit sehr interessant und auch berührend, allerdings empfand ich die Geschichte zwischen ihr und ihren Freunden als relativ gekünstelt. Man muss bedenken: Sie war fünf Jahre alt, ihre Freunde jeweils sechs. Wenn man jedoch liest, in welcher Art und Weise die Kinder miteinander gesprochen haben, wirkte dies auf mich eher, als hätte man es mit Kindern im Alter von 9-11 Jahren zu tun. Dies hätte man vielleicht ein bisschen kindlicher gestalten sollen. Dennoch: Die Rückblicke waren so interessant und spannend, dass ich diesen Fehler gerne verzeihen kann.

      Mit Sky lernt man eine eher außergewöhnliche junge Frau kennen. Obwohl sie sehr selbstbewusst ist und mitten im Leben steht, merkt man schnell, dass ihr Leben vollkommen anders als bei anderen Jugendlichen in ihrem Alter abläuft. So darf sie weder ein Handy, noch einen Computer, Fernseher oder Internetanschluss besitzen und wird zudem von ihrer Adoptivmutter von Zuhause aus unterrichtet, was ihr jedoch nicht gefällt. Durch die Hilfe ihrer besten Freundin Six, darf sie sich an der örtlichen Highschool anmelden, um dort ihr letztes Schuljahr zu verbringen, bevor es für sie aufs College geht. Wie bereits erwähnt, ist Sky sehr selbstbewusst und weiß genau, was sie im Leben will, dennoch ist sie in Sachen Liebe noch eine Art Mauerblümchen. Zwar gab es schon den ein oder anderen Jungen, auf den sie sich eingelassen hat, jedoch war sie noch nie verliebt und spürte im Bezug auf das männliche Geschlecht absolut gar nichts. Bei Dean Holder – von allen nur Holder genannt – ändert sich dies jedoch schlagartig, denn dieser stellt ihr Leben fortan auf dem Kopf – ob sie will oder nicht. Obwohl Dean zunächst wie der typische Bad Boy dargestellt wird, merkt man schnell, dass dieser eigentlich gar keiner ist. Er entpuppt sich als gefühlvoller, verständnisvoller und hochintelligenter Mann, der mit Sky nicht nur Pferde stehlen, sondern auch interessante Gespräche führen kann.

      Auch die anderen Charaktere, wie z.B. Skys beste Freundin Six, ihr bester Freund Breckin, sowie ihre Adoptivmutter Karen haben mir sehr gefallen, auch wenn die ein oder andere Figur mit so manchem Klischee bestückt. Dennoch fand ich dies besonders bei Breckin sehr sympathisch, sodass ich sämtliche Figuren ins Herz schließen konnte.

      Wer hier jetzt eine typische Liebesgeschichte unter Teenager erwartet, der wird erstaunt sein, denn “Hope Forever” bietet so viel mehr: Eine erschütternde Vergangenheit, die Bedeutung von Liebe und Freundschaft, Vorurteile und die Frage, wie weit man für die Liebe zu einem Menschen gehen kann.

      Das Cover ist sehr schlicht, aber durchaus passend, da ich mir Sky in ähnlicher Form so vorgestellt habe. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich voll und ganz überzeugen, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

      “Hope Forever” ist insgesamt ein sehr aufwühlender, nachdenklich stimmender Roman, der mich mit vielseitigen und interessanten Figuren, sowie in einem gut durchdachten Plot vollauf begeistern konnte. Wer bis jetzt noch kein Buch von Colleen Hoover gelesen hat, sollte spätestens jetzt dringend zu einem Buch von der Autorin greifen. Absolute Leseempfehlung.

      5/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Heart Beat - Eliza Jones" geschrieben. 07.02.2015

      Auf der Suche nach neuen Autoren und Autorinnen, habe ich Eliza Jones entdeckt, deren Debüt “Heart Beat” mich direkt angesprochen hat. Da das Buch bislang nur positive Kritiken hat, war ich umso mehr gespannt, was ich am Ende von dem Buch halten werde, kann die sehr vielen positiven Stimmen jedoch nicht ganz zustimmen, da mir die Geschichte dafür zu vorhersehbar und stellenweise zu platt war.

      Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Dinge stellenweise oft sehr nüchtern und beschreibt nicht alles zu ausführlich, sodass man als Leser noch genug Phantasie aufbringen muss, um der Geschichte zu folgen. Dies finde ich persönlich sehr gut, da es stellenweise nichts schlimmeres gibt, als Bücher, die zu detailliert beschrieben werden, sodass man alles bereits auf einem Silbertablett erhält und die Phantasie nicht mehr angeregt wird. Dennoch muss ich sagen, dass die Dialoge stellenweise sehr kitschig und oberflächlich sind, sodass hierbei nicht die größte Freude aufkam. Allgemein sind mir die Figuren zu flach und bringen keine Tiefe mit, die die Geschichte bitter nötig gehabt hätte. Aber dennoch hat Eliza Jones eine gute Geschichte geschaffen, mit der sie sich ihren Platz in der Welt des Chick-Lits mehr als verdient hat.

      Erin war mir zwar von Anfang an sympathisch, allerdings ist sie für mich leider alles andere als originell oder einzigartig. Man nimmt eine wunderschöne Frau, lässt diese in unförmiger Kleidung verstecken und dazu erhält sie wenig Selbstbewusstsein und das Gefühl, unterdurchschnittlich zu sein. Dies kennt man jedoch bereits aus zahlreichen anderen Büchern, sodass mich ihre Entwicklung nicht verwundert hat und somit auch nicht überraschen konnte. Ihr bester Freund Cole, den sie bereits aus dem Sandkasten kennt, war mir dafür stellenweise schon zu selbstbewusst. Er ist ein Macho, wie er im Buche steht, der sich nicht binden will, weil er Angst vor großen Gefühlen hat und die Dinge lieber locker angeht. Stellenweise geschehen zwischen Erin und Cole Dinge, die bei mir nur für Kopfschütteln gesorgt haben. Cole möchte ihr helfen, sich mehr wie eine Frau zu fühlen und sorgt dafür, dass sie sich figurbetonter kleidet und mehr aus ihrem Typ macht. An sich ist die Hilfe ja wirklich schön, aber stellenweise kamen dann Sätze wie “Strip für mich”, worauf sie auch noch eingegangen ist, obwohl die Aufgabe ja eigentlich darin bestand, dass sie für einen anderen Mann interessant wird. Diese Entwicklungen passierten mir stellenweise zu selbstverständlich, es wurde nichts hinterfragt und stellenweise kam mir Erin dadurch wie Coles Marionette vor, was mich nicht wirklich begeistern konnte.

      Das Ende ist der Autorin dagegen gelungen. Natürlich ist dies vorhersehbar und natürlich muss man hierbei auch mit der nötigen Portion Kitsch rechnen, aber dennoch wurden fast alle Fragen beantwortet und Missverständnisse zwischen den Figuren aus der Welt geräumt, sodass die wichtigsten Themen dabei gut abgearbeitet wurden. Zudem muss man sagen, dass man diesem Genre nicht zu viel Tiefe erwarten kann, aber dennoch hätte ich mir dies zumindest bei den Figuren gewünscht. Nichtsdestotrotz konnte die Geschichte mit vielen Ideen und einem guten Schreibstil überzeugen.

      Die Covergestaltung ist so schön, dass sie mich direkt angesprochen hat und das Buch dementsprechend gekauft werden musste. Das Pärchen, sowie die Farbgestaltung harmonieren perfekt miteinander, sodass das Cover ein absoluter Hingucker ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und fasst den Inhalt gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten.

      “Heart Beat” ist eine nette Geschichte, die mich zwar unterhalten, aber nicht umhauen konnte. Die Figuren waren mir dafür stellenweise zu oberflächlich und auch sonst konnte mich die Geschichte nur selten überraschen, da viele Szenen zu vorhersehbar waren. Dennoch ist “Heart Beat” ein nettes Debüt, welches beachtet werden sollte.

      3/5

    • Kleinbrina hat einen neuen Beitrag "Das Geheimnis von Ella und Micha - Jessica Sorensen" geschrieben. 07.02.2015

      “Das Geheimnis von Ella und Micha” gehört zu den Büchern, auf die ich mich schon vor dem Erstverkaufstag gefreut habe, denn ich bin ein großer Fan solcher Bücher und wollte die Geschichte von daher sehr zeitnah lesen. Meine Erwartungen waren hoch, da die Kurzbeschreibung sehr interessant klang und das Buch in den USA von Bloggern und Kritikern sehr gelobt wurde. Leider hat sich das Buch dann doch als Enttäuschung entpuppt, was ich mehr als schade finde.

      An sich ist die Geschichte ja wirklich nett, nur leider wurde das vorhandene Potential einfach nicht genutzt. Die Geschichte plätscherte stellenweise nur so vor sich hin, ohne mich zu begeistern oder berühren zu können. Dabei ist die Handlung und das Schicksal von Ella und Micha wirklich tragisch und traurig, nur leider hatte ich bis zum Schluss nicht das Gefühl, als hätte ich die Figuren kennen gelernt, sodass ich mich dadurch auch nicht so ganz auf sie einlassen konnte. Natürlich geht die Autorin auf ihre Figuren ein, erzählt aus ihrer Vergangenheit und lässt den Leser an deren Gedanken und Ängsten teilhaben, aber dennoch wusste ich bis zum Ende nicht, wer Micha und Ella eigentlich sind, da mir eine gewisse Tiefe gefehlt hat. Dazu wird die Geschichte oftmals zu nüchtern erzählt. An sich kann sowas schon ganz nett sein, allerdings war dies bei einer solchen Thematik dann doch eher der falsche Weg.

      Ella ist eine Person, die sehr speziell ist. Sie gibt alles auf, was sie liebt und zieht über Nacht aus ihrer Stadt, um aufs College zu gehen. Dabei hinterlässt sie niemanden eine Nachricht, sodass sich besonders Micha um seine beste Freundin Sorgen macht. Nach acht Monaten kehrt sie in den Ferien zurück und ist vollkommen verändert. Ihr Aussehen hat sie radikal verändert und auch ihr Verhalten hat sich komplett um 180 Grad gedreht. So ist aus dem Mädchen, das früher Autos und Geschwindigkeit geliebt hat, eine Person geworden, die Autos meidet und am liebsten nur noch die Bahn nimmt oder zu Fuß geht. Ihre Freunde behandelt sie wie Fremde und lässt sich nur selten auf wirkliche Gespräche an. Dadurch wirken die Dialoge in dem Buch oftmals sehr abgehackt. Je mehr ich über Ella erfahren durfte, je besser konnte ich sie verstehen, bzw. ihre Vorgehensweisen zumindest nachvollziehen, aber dennoch ist mir Ella oftmals fremd geblieben. Bei Micha ging es mir leider ähnlich. Er ist oftmals sehr oberflächlich, bewertet die Frauen meistens nur nach dem Aussehen und selbst in dem Moment, wo er Ella nach acht Monaten wieder trifft, denkt er nur daran, wie er sie am besten ins Bett bekommt. Erst später erfährt man ein wenig mehr über ihn, aber dennoch blieb auch er mir oft fremd und seine aufdringliche Art hat mich stellenweise sehr genervt.

      Beide Figuren sind in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen, was man in fast jedem Moment spüren kann. So gibt es in der Stadt seit einer Fabrikschließung fast nur noch Arbeitslose und die Familien sind meistens verarmt oder kaputt. Ellas Mutter ist verstorben und war vorher lange Zeit erkrankt, ihr Vater ist ein Alkoholiker und auch in Michas Familie verläuft nicht alles rosig. Wirklich traurig ist dabei, dass gewisse Sachen, wie z.B. die Alkoholsucht von Ellas Vater einfach so hingenommen werden. So kommt es u.a. zu einer Szene, in der Ella gefragt wird, wieso sie ihrem Vater nicht helfen würde und sie einfach nur antwortet, dass sie noch nie daran gedacht habe, dass man sich dabei Hilfe holen könnte. Es ist stellenweise schon sehr traurig, wie sehr Ella, Micha und die restlichen Figuren ihr Schicksal einfach so hinnehmen.

      Allgemein sind Ella und Micha als Paar, bzw. Freunde sehr anstrengend. Mal wollen sie einfach nur reden, mal wollen sie einen gewissen Abstand, mal möchte Micha Ella ins Bett kriegen, usw. Es ist ein einziges Durcheinander, was sich die beiden Figuren immer wieder antun und am Ende war ich dann doch ein wenig genervt und dachte mir immer nur “Wir wissen doch alle, worauf es bei euch hinausläuft. Bringen wir es doch einfach hinter uns!”.

      Das Cover ist sehr schlicht, aber dennoch ganz hübsch anzusehen. Abgebildet sind – wie soll es auch anders sein – Ella und Micha. Die Kurzbeschreibung hat mir sehr gefallen und hat mich direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Zu schade, dass der Inhalt am Ende nicht genauso gut überzeugen konnte.

      “Das Geheimnis von Ella und Micha” hätte wirklich gut werden können, doch leider hat die Autorin das nötige Potential und die vielen Ideen nie so ganz genutzt. Die Figuren waren oftmals sehr oberflächlich und die Geschichte plätscherte trotz ihrer interessanten Thematik einfach nur so vor sich hin. Nein, das war wirklich nichts und somit habe ich das Buch am Ende enttäuscht zur Seite gelegt. Es ist von daher unwahrscheinlich, dass ich noch den zweiten Band “Für immer Ella und Micha” lesen werde. Wirklich schade!

      2/5

Empfänger
Kleinbrina
Betreff:


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